
Besalú ist ein kurzer Besuch, und das ist ein Vorteil: Der Ort liegt mitten in einer Landschaft, in der alles weniger als eine halbe Autostunde entfernt ist. An einem Tag lassen sich ein mittelalterlicher Ort, eine Basaltklippe mit Häusern obendrauf und ein begehbarer Krater verbinden.
Dieser Leitfaden sortiert die Möglichkeiten nach Entfernung und erklärt, was die meisten überrascht: wie die Parkplätze im Naturpark funktionieren, denn sie werden weder gleich bezahlt noch immer.
Entfernungen ab Besalú
- Castellfollit de la Roca
- 13 km
- Banyoles
- 14 km
- Olot
- 21 km
- Figueres
- 25 km
- Vulkan Santa Margarida
- 27 km bis zum Parkplatz
- Santa Pau
- 30 km
Die besten Stationen in der Umgebung
Was jeder Ort ist, warum er den Umweg lohnt und was man vorher wissen sollte.
Castellfollit de la Roca, das Dorf auf der Klippe
13 Kilometer von Besalú entfernt steht ein Dorf am Rand einer Basaltklippe, die über 50 Meter hoch und fast einen Kilometer lang ist. Der Blick von unten, mit den Häusern über dem Abgrund, gehört zu den bekanntesten Bildern Kataloniens.
Die Klippe haben die Flüsse Fluvià und Toronell aus zwei übereinanderliegenden Lavaströmen herausgearbeitet: Der untere ist 217.000 Jahre alt und stammt aus dem Gebiet von Batet, der obere rund 192.000 Jahre und kommt von den Vulkanen von Begudà. Wer genau hinsieht, erkennt zwei verschiedene Texturen in der Wand.
- Entfernung: 13 km von Besalú, etwa 15 Minuten.
- Die Klippe: Über 50 Meter hoch und fast einen Kilometer lang.
- Zwei Lavaströme: Einer 217.000 Jahre alt, der andere rund 192.000.
Tipp: Das klassische Foto entsteht vom Aussichtspunkt an der Straße unten. Oben spaziert man durch das Dorf und blickt von der anderen Seite ins Tal.
Die Vulkane: Croscat und Santa Margarida
Die Garrotxa ist nach Angaben des Naturparks selbst das beste Beispiel einer Vulkanlandschaft auf der Iberischen Halbinsel: rund vierzig Vulkankegel und mehr als zwanzig basaltische Lavaströme. Das ist keine Landschaft für den Blick aus der Ferne, man läuft mitten hindurch.
Die beiden meistbesuchten sind der Croscat, dessen letzter Ausbruch auf etwa 11.500 Jahre datiert wird, der jüngste des katalanischen Vulkanismus, und der Santa Margarida mit seinem wiesenbedeckten Krater. Beide erreicht man von der Straße zwischen Olot und Santa Pau.
- Der Park: Rund vierzig Kegel und mehr als 20 Lavaströme.
- Croscat: Sein letzter Ausbruch wird auf etwa 11.500 Jahre datiert.
- Santa Margarida: Der Krater wird vom Parkplatz aus zu Fuß erkundet.
Die Parkplätze im Park, die unterschiedlich funktionieren
Das ist das praktische Detail, das die meisten überrascht. Beide Hauptparkplätze des Parks sind gebührenpflichtig, aber mit verschiedenen Systemen. Can Serra neben der Fageda d'en Jordà öffnet von 8 bis 20 Uhr, berechnet rund um die Uhr, arbeitet automatisch und nimmt ausschließlich Bankkarten.
Der Parkplatz am Vulkan Santa Margarida öffnet von 8.30 bis 20 Uhr, wird manuell kassiert und nimmt nur Bargeld, 4 Euro pro Auto. Zudem wird dort nicht das ganze Jahr kassiert: an Wochenenden, Feiertagen, in der Osterwoche, im gesamten Juli und August sowie an einzelnen Tagen im Herbst und Dezember. Übernachten ist an beiden nicht erlaubt.
- Can Serra: Von 8 bis 20 Uhr, Gebühr rund um die Uhr, nur Karte.
- Santa Margarida: Von 8.30 bis 20 Uhr, nur Bargeld, 4 Euro pro Auto.
- Achtung: Santa Margarida kassiert nicht an jedem Tag des Jahres, und Übernachten ist tabu.
Tipp: Nehmen Sie Münzen oder kleine Scheine für Santa Margarida mit: Der Automat in Can Serra nimmt kein Bargeld, der in Santa Margarida keine Karte.
Die Fageda d'en Jordà und Santa Pau
Die Fageda d'en Jordà ist ein Buchenwald, der auf einem Lavastrom wächst, und dieser steinerne Untergrund erklärt das merkwürdige, hügelige Gelände. Flache Wege führen hindurch, und es ist einer der lohnendsten Spaziergänge im Park, besonders im Herbst.
30 Kilometer von Besalú entfernt, im selben Naturpark, liegt Santa Pau mit seinem mittelalterlichen Kern und dem Arkadenplatz. Es ist außerdem das Dorf der Fesols, jener Bohnen aus vulkanischer Erde, die auf den Speisekarten der ganzen Gegend auftauchen.
- Die Fageda: Ein Buchenwald, der auf einem Lavastrom wächst.
- Santa Pau: Mittelalterlicher Kern mit Arkadenplatz, im Park gelegen.
- Die Fesols: Die lokalen Bohnen aus vulkanischer Erde.
Olot, die Hauptstadt der Gegend
21 Kilometer entfernt liegt Olot, das die Besonderheit hat, seine Vulkane innerhalb der Stadt zu tragen. Es ist die Hauptstadt der Garrotxa und der naheliegende Ort für das Mittagessen, für einen Regentag oder um den Park zu verstehen, bevor man hineinfährt.
Die Verwaltung des Naturparks sitzt in Olot, im Casal dels Volcans an der Avinguda de Santa Coloma. Dort fragt man am besten nach, wenn es Zweifel zu Zugängen, gesperrten Wegen oder dem Zustand der Routen gibt, der sich ändert.
- Entfernung: 21 km von Besalú, etwa 20 Minuten.
- Vulkane in der Stadt: Olot hat Vulkankegel im bebauten Stadtgebiet.
- Casal dels Volcans: Die Parkverwaltung, an der Avinguda de Santa Coloma.
Zwei weitere Ausflüge: Banyoles und Figueres
Banyoles liegt 14 Kilometer entfernt Richtung Girona, und sein See war 1992 Austragungsort der olympischen Ruderwettbewerbe. Die Runde um den See ist ein flacher, ruhiger Spaziergang, eine gute Ergänzung für den Nachmittag nach einem Vormittag voller mittelalterlicher Steine.
Figueres liegt 25 Kilometer nördlich und ist etwas völlig anderes: das Theater-Museum Dalí. Wer von der Costa Brava oder aus Frankreich kommt, baut es mühelos in dieselbe Reise ein.
- Banyoles: 14 km entfernt, mit dem See der olympischen Ruderregatta 1992.
- Figueres: 25 km entfernt, mit dem Theater-Museum Dalí.
- So plant man es: Besalú am Vormittag und nur eine weitere Station am Nachmittag.
Besalú, erzählt beim Gehen
Vulkane und Buchenwald brauchen keine Erklärung. Besalú ist das Gegenteil: Die Hälfte des Interessanten sieht man nicht, eine mehrfach wieder aufgebaute Brücke, ein Ritualbad unter dem Platz und ein Kloster aus dem 10. Jahrhundert.
In der App gibt es Audioguides von einheimischen Guides, die den Ort in Ihrem Tempo erschließen, mit der Stimme des Guides im Ohr. Das passt gut zu einem Ausflugstag: Ort am Vormittag, Natur am Nachmittag.
- Im eigenen Tempo: Anfangen, wann Sie wollen, und halten, wo Sie möchten.
- Von einheimischen Guides: Aufgenommen von Leuten, die den Ort kennen.
- Einmal kaufen: Am Tag des Besuchs auf dem Handy anhören.
Besalú am Morgen, ohne Eile
Gehen Sie mit einem einheimischen Guide im Ohr durch die Altstadt und lassen Sie den Nachmittag für die Vulkane. Der Audioguide wird einmal gekauft, heruntergeladen und funktioniert offline, Sie sind also an keine Uhrzeit gebunden.
Häufige Fragen
Was kann man am selben Tag in der Nähe von Besalú sehen?+
Castellfollit de la Roca liegt 13 km entfernt, Banyoles 14, Olot 21, Figueres 25 und Santa Pau 30. Ein halber Vormittag in Besalú und eine Station am Nachmittag ergeben einen runden Tag.
Kostet das Parken an den Vulkanen etwas?+
Ja, auf den beiden Hauptparkplätzen des Parks. Can Serra berechnet rund um die Uhr und nimmt nur Karten; der Parkplatz am Vulkan Santa Margarida kostet 4 Euro pro Auto, nur bar, und kassiert nicht an jedem Tag des Jahres.
Wie viele Vulkane gibt es in der Garrotxa?+
Der Naturpark spricht von rund vierzig Vulkankegeln und mehr als zwanzig basaltischen Lavaströmen und bezeichnet sich als das beste Beispiel einer Vulkanlandschaft auf der Iberischen Halbinsel.
Wann war der letzte Ausbruch?+
Der des Vulkans Croscat wird auf etwa 11.500 Jahre datiert und ist der jüngste des katalanischen Vulkanismus.
Was ist das Besondere an Castellfollit de la Roca?+
Der Ort steht auf einer Basaltklippe von über 50 Metern Höhe und fast einem Kilometer Länge, gebildet aus zwei übereinanderliegenden Lavaströmen und herausgearbeitet von den Flüssen Fluvià und Toronell.
Wie nutze ich den Vormittag in Besalú, wenn nachmittags die Vulkane dran sind?+
Früh ankommen und die Altstadt in einem Zug machen. Mit einem Audioguide auf dem Handy warten Sie weder darauf, dass eine Gruppe voll wird, noch auf eine Startzeit: Sie beginnen beim Überqueren der Brücke und sind mittags frei für den Naturpark.