München · Viktualienmarkt

Viktualienmarkt: So besuchen Sie Münchens Markt

Öffnungszeiten, Essen, wie der Biergarten funktioniert und was es zwischen den Ständen zu sehen gibt, fünf Minuten vom Marienplatz.

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Aktualisiert · 30. September 2026

Múnich: el casco antiguo en 10 paradas
Titelbild von „Múnich: el casco antiguo en 10 paradas“, einer Tour von Andrea Helena G.

Der Viktualienmarkt ist der große Lebensmittelmarkt der Münchner Innenstadt: mehr als hundert Händlerinnen und Händler auf 18.591 Quadratmetern, etwa 400 Meter vom Marienplatz entfernt. Hier können Sie essen, einkaufen und ein Bier trinken, ohne die Altstadt zu verlassen.

Am meisten verwirren die Öffnungszeiten: Es gibt keine einheitliche Öffnungszeit, jeder Stand hat seine eigene, und sonntags ist kein Markt. Dieser Überblick erklärt, wie es funktioniert, mit den Angaben der Stadt München.

Kurz gefasst

Wo
Etwa 400 Meter vom Marienplatz, fünf Minuten zu Fuß
Geöffnet
Montag bis Samstag; sonntags kein Markt
Mindestverkaufszeiten
Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr (im Winter 10 bis 17 Uhr), samstags 10 bis 15 Uhr
Größe
Mehr als 100 Händler auf 18.591 m²
Biergarten
Bier der sechs großen Münchner Brauereien im Wechsel
An diesem Ort
Seit 1807

Alles, was Sie wissen müssen

Öffnungszeiten, was die Stände anbieten, der Biergarten, was es zu sehen gibt und wann Sie hingehen sollten.

Öffnungszeiten: Jeder Stand hat seine eigenen

Eine gemeinsame Öffnungszeit gibt es nicht. Die Stände öffnen Montag bis Samstag zu unterschiedlichen Zeiten, die Stadt legt nur Mindestverkaufszeiten fest: vom 1. April bis 31. Oktober Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, vom 1. November bis 31. März Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr und samstags ganzjährig 10 bis 15 Uhr. Einige Händler öffnen früher oder bleiben länger; maßgeblich sind die am Stand ausgehängten Zeiten.

Zwei Details sind gut zu wissen. Für die Händler gilt eine Fünf-Tage-Woche, ein bestimmter Stand kann also an einem Werktag geschlossen sein. Und Schirmstände dürfen bei schlechtem Wetter früher schließen. Sonntags findet kein Markt statt, einzelne Gastronomiebetriebe können aber eigene Öffnungszeiten haben.

  • Montag bis Freitag: Mindestens 10 bis 18 Uhr von April bis Oktober, 10 bis 17 Uhr von November bis März.
  • Samstag: Mindestens 10 bis 15 Uhr, ganzjährig.
  • Sonntag: Kein Markt.

Tipp: Vormittags lässt sich der Markt ruhiger erkunden; um die Mittagszeit füllen sich die Imbissstände und der Biergarten.

Von einer Münchner Gästeführerin erzählt

Was man kauft und was man isst

Aus dem früheren Bauernmarkt ist ein Lebensmittelmarkt mit regionalen, saisonalen und internationalen Waren geworden. Am häufigsten sind Obst und Gemüse, dazu kommen Stände mit Fleisch, Wild, Geflügel, Fisch, Käse und Milchprodukten, Brot, Backwaren und Gewürzen sowie Blumen, Pflanzen, Honig, Tee und Wein.

Für den Hunger zwischendurch gibt es Kaffeestandl, Imbisse und Lokale mit Suppen, Brotzeiten, Gebäck oder warmen Gerichten. Eine eigene Brotzeit dürfen Sie in den Biergarten des Marktes mitbringen.

  • Am häufigsten: Obst und Gemüse.
  • Frische Ware: Fleisch, Wild, Fisch, Käse, Brot und Gewürze.
  • Zum Essen vor Ort: Kaffee, Suppen, Brotzeit, Gebäck und warme Gerichte.

Der Biergarten auf dem Markt

Mitten zwischen den Standln liegt der Biergarten des Viktualienmarkts. Seine Besonderheit: Ausgeschenkt werden im Wechsel die Biere der sechs großen Münchner Brauereien, die Brauerei wechselt etwa alle fünf bis sechs Wochen. Welche gerade an der Reihe ist, steht an der Schänke.

Die eigene Brotzeit dürfen Sie mitbringen, die Getränke kaufen Sie im Biergarten. Essen gibt es auch an den Marktständen und in der Gastronomie vor Ort. Ob geöffnet ist, hängt vom Wetter und von den Zeiten der einzelnen Betriebe ab.

  • Das Bier: Von den sechs großen Münchner Brauereien, im Wechsel.
  • Das Essen: Eigene Brotzeit erlaubt, Getränke vor Ort kaufen.
  • Wann geöffnet: Abhängig vom Wetter und von den Zeiten der Betriebe.

Was es zwischen den Ständen zu sehen gibt

Der weiß-blaue Maibaum ist schon von weitem zu sehen und ein beliebter Treffpunkt. Der erste wurde am 4. Mai 1962 auf Anregung des damaligen Dritten Bürgermeisters Albert Bayerle aufgestellt; seitdem wird er in mehrjährigen Abständen erneuert.

Über den Markt verteilt stehen sechs Figurenbrunnen für Münchner Volkssänger, Schauspieler und Komiker: Karl Valentin, Liesl Karlstadt, Ida Schumacher, Elise Aulinger, Weiß Ferdl und Roider Jackl. Die Figur des Karl-Valentin-Brunnens von 1953 besteht teilweise aus der Bronze eines im Zweiten Weltkrieg beschädigten Löwen vom Siegestor. Am ersten Freitag im August, beim Brunnenfest, werden die Brunnen mit Blumen geschmückt, und es gibt kostenlose Auftritte.

  • Der Maibaum: Seit 1962 der Treffpunkt des Marktes.
  • Die Brunnen: Sechs, gewidmet Münchner Komikern und Volkssängern.
  • Brunnenfest: Am ersten Freitag im August.
Was der Audioguide enthält

Ein wenig Geschichte

Am heutigen Standort gibt es den Markt seit 1807: Mit einer königlichen Entschließung ließ Max I. Joseph einen Teil des Markts vom heutigen Marienplatz auf das Gelände zwischen Heilig-Geist-Kirche und Frauenstraße verlegen. Von 1823 bis 1829 wurde das Marktgelände erweitert, später kamen Hallen, Pavillons und feste Verkaufsbauten hinzu.

Seit 2014 steht die Markttradition des Viktualienmarkts im Bayerischen Landesverzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

  • 1807: Verlegung vom heutigen Marienplatz.
  • 1823 bis 1829: Erste Erweiterung des Geländes.
  • 2014: Immaterielles Kulturerbe in Bayern.

So passt er in Ihren Besuch

Der Markt liegt etwa 400 Meter vom Marienplatz entfernt, fünf Minuten zu Fuß, und fügt sich damit wie selbstverständlich in jeden Altstadtspaziergang ein. Wenn Sie wenig Zeit haben, kommen Sie am Vormittag, dann ist es ruhiger; wenn Sie dort essen möchten, ist mittags alles in vollem Betrieb, aber auch mehr los.

Das Marktgelände ist offen und hat gepflasterte Wege. Wenn Sie mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs sind: Der Zugang zu den einzelnen Ständen und Lokalen ist unterschiedlich. Wenn Sie mit der Bahn kommen, prüfen Sie den Aufzugsstatus am S- und U-Bahnhof Marienplatz.

  • Wann hingehen: Vormittags ruhiger, mittags voller.
  • Vom Marienplatz: Etwa 400 Meter, fünf Minuten.
  • Barrierefreiheit: Gepflasterte Wege; der Zugang ist je nach Stand unterschiedlich.

Der Rest der Altstadt, erzählt von einer Münchnerin

Der Viktualienmarkt ist ein Halt zum Essen und Schauen. Der Rest der Altstadt, ihre Plätze, ihre Kirchen und die Geschichten dahinter, erschließt sich viel besser, wenn Ihnen jemand beim Gehen davon erzählt.

In der App gibt es einen Audioguide zur Altstadt, aufgenommen von einer gebürtigen Münchner Gästeführerin: zehn Stationen in Ihrem eigenen Tempo, mit ihrer Stimme im Ohr. Er ist auf Spanisch gesprochen. Einmal kaufen, aufs Handy laden und offline nutzen, ohne Gruppe und ohne feste Zeit.

  • In Ihrem Tempo: Sie starten, wann Sie wollen, und halten, wo Sie möchten.
  • Von einer Einheimischen: Aufgenommen von einer gebürtigen Münchnerin.
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Vom Markt in die übrige Altstadt

Den Viktualienmarkt genießen Sie auf eigene Faust. Den Rest der Innenstadt erzählt eine gebürtige Münchnerin in ihrem Audioguide, auf Spanisch gesprochen, einmal gekauft, heruntergeladen und offline nutzbar.

Häufige Fragen

Wann öffnet der Viktualienmarkt?+

Jeder Stand hat seine eigenen Zeiten. Die von der Stadt festgelegten Mindestverkaufszeiten sind Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr von April bis Oktober, Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr von November bis März und samstags ganzjährig 10 bis 15 Uhr. Einige Händler öffnen früher oder bleiben länger.

Ist der Markt sonntags geöffnet?+

Nein. Sonntags findet kein regulärer Marktverkauf statt; nur einzelne Gastronomiebetriebe können eigene Öffnungszeiten haben.

Darf man in den Biergarten eine eigene Brotzeit mitbringen?+

Ja. Im Biergarten des Viktualienmarkts ist die eigene Brotzeit erlaubt; die Getränke kaufen Sie dort.

Welches Bier wird ausgeschenkt?+

Das der sechs großen Münchner Brauereien im Wechsel: Die Brauerei wechselt etwa alle fünf bis sechs Wochen, und welche gerade an der Reihe ist, steht an der Schänke.

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?+

Vormittags lässt sich der Markt ruhiger erkunden. Um die Mittagszeit füllen sich die Imbissstände und der Biergarten.

Was liegt in der Nähe, um weiterzugehen?+

Der Marienplatz ist fünf Gehminuten entfernt, und von dort erkunden Sie den Rest der Altstadt. In der App gibt es einen Audioguide einer gebürtigen Münchnerin, auf Spanisch gesprochen: zehn Stationen in Ihrem Tempo, einmal gekauft, heruntergeladen und offline nutzbar.

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