Teneriffa · Reiseplan

Teneriffa in 5 Tagen

Ein Reiseplan Tag für Tag, um alles ohne Hetze zu sehen: die zwei Städte, der Teide, der grüne Norden, Masca und die Strände im Süden.

Aktualisiert · 21. Juli 2026

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln und vereint viel auf kleinem Raum: An einem einzigen Tag kommst du von einem Strand an den Fuß eines über 3.700 Meter hohen Vulkans. Mit fünf Tagen und einem Mietwagen siehst du das Wesentliche in Ruhe, im Wechsel von Städten, Bergen, Dörfern im Norden und Küste.

Dieser Reiseplan teilt die Insel in fünf sinnvolle Tage auf, damit du keine Umwege machst. Und um die Städte und Winkel in deinem eigenen Tempo zu erkunden, findest du am Ende die Audioguides lokaler Guides.

Auf einen Blick

Dauer
5 Tage
Fortbewegung
Mietwagen (empfohlen)
Basis
Norden oder Süden, je nach Plan
Ein Muss
Der Teide (im Voraus buchen)
Beste Zeit
Das ganze Jahr, ewiger Frühling
Nicht verpassen
La Laguna, Masca und der Drachenbaum von Icod

Der Reiseplan, Tag für Tag

Fünf Tage, um die Insel von einem Ende zum anderen ohne Umwege zu durchqueren.

Tag 1 · Santa Cruz und La Laguna

Beginne mit den beiden Städten im Nordosten, zehn Minuten mit der Straßenbahn voneinander entfernt. Santa Cruz, die Hauptstadt, lebt zum Meer hin: das Auditorio de Tenerife (das weiße Segel von Calatrava), die Plaza de España, die Geschäfte und der Markt Nuestra Señora de África. Nur einen Steinwurf entfernt liegt der Strand Las Teresitas mit goldenem Sand.

Am Nachmittag fährst du hinauf nach San Cristóbal de La Laguna, UNESCO-Weltkulturerbe: Ihre Altstadt mit Gassen voller bunter Häuser und kanarischer Innenhöfe war das Vorbild für viele Städte, die später in Amerika gegründet wurden. Sie ist autofrei, studentisch und sehr angenehm zum Bummeln.

  • Santa Cruz: Calatravas Auditorio, die Plaza de España, der Markt und der Strand Las Teresitas.
  • La Laguna: UNESCO-Altstadt, Kathedrale und studentisches Flair; zu Fuß zu erkunden.
  • Die Straßenbahn: Verbindet die beiden Städte in wenigen Minuten; du kannst parken und dich ohne Auto bewegen.

Tipp: Wenn dir Zeit bleibt: Der Landschaftspark Anaga (Lorbeerwald) liegt ganz nah bei La Laguna.

Erkunde beide Städte mit einem Audioguide

Tag 2 · Der Teide

Widme dem Teide einen ganzen Tag, dem höchsten Berg Spaniens (3.715 m) und einem Nationalpark, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Eine Seilbahn fährt bis auf 3.555 Meter; um den Gipfel zu betreten, brauchst du eine kostenlose Genehmigung, die man vorab online beantragt. Buche beides so früh wie möglich, denn es ist schnell vergriffen.

Auch wenn du nicht ganz nach oben steigst, ist die Fahrt durch Las Cañadas — die riesige Caldera — spektakulär: Lavafelder, mineralische Farben und die Roques de García, neben dem Parador. Zieh dich warm an: Auf 3.500 Metern ist es kalt, auch wenn es an der Küste heiß ist.

  • Seilbahn und Genehmigung: Die Seilbahn erreicht 3.555 m; für den Gipfel (3.715 m) eine kostenlose Genehmigung im Voraus.
  • Roques de García: Felsformationen beim Parador, mit einem leichten Rundweg.
  • Zieh dich warm an: Hochgebirge: Kälte, intensive Sonne und im Winter möglicher Schnee.

Tipp: Geh früh: Am Morgen sind weniger Menschen unterwegs, die Schlangen sind kürzer und der Himmel ist meist klarer.

Erkunde den Teide mit einem Audioguide

Tag 3 · Der grüne Norden: Icod, Garachico und Puerto de la Cruz

Der Norden ist die grünste und geschichtsträchtigste Seite der Insel. In Icod de los Vinos steht der Drago Milenario, der berühmteste Drachenbaum der Kanaren und ein Symbol des Archipels. Wenige Kilometer entfernt war Garachico der große Hafen der Insel, bis ihn der Ausbruch von 1706 verschüttete; jene Lava formte die natürlichen Becken von El Caletón, in denen man noch heute baden kann.

Lass den Tag in Puerto de la Cruz ausklingen, dem klassischen Urlaubsort des Nordens, mit seiner Altstadt, seinen Meerwasserbecken (Lago Martiánez) und Stränden aus schwarzem Vulkansand.

  • Icod de los Vinos: Der tausendjährige Drachenbaum, Symbol der Kanaren, neben der Altstadt.
  • Garachico: Ehemaliger Hafen, 1706 von Lava verschüttet; die natürlichen Becken von El Caletón.
  • Puerto de la Cruz: Altstadt, Lago Martiánez und Strände mit schwarzem Sand.

Tipp: Der Norden ist wolkiger und feuchter als der Süden; wundere dich nicht über den Wetterwechsel, wenn du die Insel querst.

Tag 4 · Das Teno-Gebirge: Masca und Los Gigantes

Im äußersten Nordwesten birgt das Teno-Gebirge einige der spektakulärsten Landschaften der Insel. Masca ist ein Dorf aus Häusern, die über einer beeindruckenden Schlucht kleben; die Bergstraße dorthin, schmal und voller Kurven, ist schon für sich ein Schauspiel.

Ganz in der Nähe liegen die Klippen von Los Gigantes, Felswände, die senkrecht ins Meer abfallen. Von seinem Hafen fahren Boote hinaus, um Wale und Delfine zu sehen, die das ganze Jahr in diesen Gewässern leben.

  • Masca: Ein Bergdorf über einer Schlucht; komm früh, die Parkplätze sind sehr begrenzt.
  • Die Teno-Straße: Schwindelerregende Kurven und Aussichtspunkte; fahr ruhig und halte in den Buchten.
  • Los Gigantes: Klippen über dem Meer und Bootstouren zur Beobachtung von Walen und Delfinen.

Tipp: Die Masca-Schlucht ist eine anspruchsvolle Wanderung mit Reservierung; das Dorf und die Aussichtspunkte genießt man auch ohne den Abstieg.

Lerne Masca mit einem Audioguide kennen

Tag 5 · Der Süden: Strände und Meer

Runde die Reise im Süden ab, der sonnigsten und trockensten Gegend, mit den am besten ausgestatteten Stränden: Los Cristianos, Playa de las Américas und Costa Adeje bündeln die großen Resorts, Strandbars und Promenaden. Es ist der ideale Ort für einen entspannten Strandtag.

Wenn du mehr möchtest, fahren von Los Cristianos oder Costa Adeje Bootstouren hinaus, um Wale und Delfine zu sehen, und in El Médano, mit seinem beständigen Wind, hast du einen der besten Orte Europas zum Windsurfen und Kitesurfen.

  • Strände im Süden: Los Cristianos, Las Américas und Costa Adeje: fast garantierte Sonne und Service.
  • Wale und Delfine: Bootstouren aus dem Süden; das ganze Jahr zu sehen.
  • El Médano: Beständiger Wind: ein Paradies zum Windsurfen und Kitesurfen.

Tipp: Wenn du Natur einem Resort vorziehst, tausche den Strandtag gegen den Landschaftspark Anaga am anderen Ende der Insel.

Erkunde Teneriffa in deinem Tempo

Mit den selbstgeführten Audioguides erkundest du den Teide, La Laguna, Santa Cruz, Masca, Garachico oder Icod, wann du willst und in deinem eigenen Tempo, mit den Erklärungen eines lokalen Guides im Ohr. Du kaufst sie einmal und hörst sie in der App, wann es dir passt, ohne von Fahrplänen oder Gruppen abhängig zu sein.

Häufige Fragen

Reichen 5 Tage, um Teneriffa zu sehen?+

Ja. Fünf Tage lassen dich das Wesentliche ohne Hetze sehen: die beiden Städte (Santa Cruz und La Laguna), den Teide, den Norden (Icod und Garachico), Masca und einen Strandtag im Süden. Mit mehr Tagen kannst du Anaga und mehr Küste ergänzen.

Braucht man ein Auto, um Teneriffa in 5 Tagen zu bereisen?+

Es ist sehr zu empfehlen. Der Teide, Masca und der Norden sind weit entfernt und kosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln viel Zeit. Es gibt Guaguas (TITSA) und eine Straßenbahn zwischen Santa Cruz und La Laguna, aber ein Auto gibt dir für diesen Reiseplan viel mehr Freiheit.

Wohnt man besser im Norden oder im Süden von Teneriffa?+

Der Süden ist trockener und sonniger, mit den besten Stränden und Resorts; der Norden ist grüner, mit mehr lokalem Flair und Kultur. Für diesen Reiseplan passt beides, denn die Insel ist nicht groß; wähle danach, ob du Strand (Süden) oder Natur und Dörfer (Norden) bevorzugst.

Wann ist die beste Zeit für eine Reise nach Teneriffa?+

Das ganze Jahr, dank des Klimas des ewigen Frühlings. Der Süden hat fast immer Sonne; der Norden ist grüner und feuchter. Im Februar füllt der Karneval von Santa Cruz die Insel.

Was darf man in Teneriffa in 5 Tagen nicht verpassen?+

Den Teide und seinen Nationalpark, La Laguna (Weltkulturerbe), den Drachenbaum von Icod, Garachico, das Dorf Masca und die Strände im Süden.